Wir begleiten euch zur Konfirmation

Deine Konfirmationzeit steht an? Du bist 13 oder 14 Jahre und möchtest gerne wissen, was die Konfirmationszeit und die Konfirmation als solche bedeutet? Dann bist du hier genau richtig.

Unsere Konfiarbeit ist besonders - denn wir gestalten sie sowohl vor Ort in Tennenlohe als auch regional, gemeinsam mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden, Hauptamtlichen und Teamerinnen und Teamern aus aus Großgründlach, Eltersdorf, Bruck und Erlöser. 
Wir starten in der Regel mit einem gemeinsamen Kennenlernabend Mitte September, es folgen die Konfifreizeit und mehrere Konfifreitage bzw -samstage mit allen Gemeinden zusammen. Das bedeutet, dass wir manchmal bis zu 100 Personen sind -  welch Geschenk. So viel Leben, Lautstärke, Energie, wunderbare Glaubensvorstellungen und Momente, die hier zusammenkamen.
Zusätzlich treffen sich die Konfis in ihren Gemeinden zu sog. Konfiactions, wie dieses Jahr zB am Buß- und Bettag gemeinsam mit DerBeck, beim Adventsmarkt oder der Besuch beim Bestatter.

Den Konfirmationsgottesdienst feiern unsere Konfis jeweils in ihren eigenen Kirchengemeinden, bei uns in der Regel am 2. Sonntag nach Ostern.

die Konfis gestalten ihre Konfirmationskerzen
Bildrechte Nina Mützlitz

Der Begriff „Konfirmation“ leitet sich vom lateinischen confirmatio ab und bedeutet so viel wie „Befestigung“, „Bekräftigung“ oder „Bestätigung“. Er bezeichnet einen feierlichen Gottesdienst, bei dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden öffentlich ihren christlichen Glauben bekennen. Durch das öffentliche Bekenntnis bestätigen sie ihren Glauben und ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Christinnen und Christen, die durch die Taufe begründet wurde.

Nach christlichem Verständnis ist mit der Taufe die Aufnahme in die Gemeinschaft der Glaubenden verbunden. Weil in der Taufe Gott an einem Menschen handelt, lässt sie sich nicht widerrufen und sie wird durch die Konfirmation auch nicht ergänzt. Aber die Taufe zielt auf die persönliche Annahme und den mündigen Glauben eines jeden Christen und Christin.

Seit dem Mittelalter war wegen der hohen Kindersterblichkeit die Taufe im Säuglingsalter üblich und ist bis heute mehrheitliche Praxis. Da somit die Eltern über die Glaubenszugehörigkeit ihres Kindes entscheiden und kein Taufunterricht stattfindet, gab es seit der Reformation das Interesse der Kirchengemeinden, Kinder und Jugendliche im Glauben zu erziehen. Die Konfirmation ist auf den in Straßburg wirkenden Reformator Martin Bucer zurückzuführen und wurde erstmals 1539 in der hessischen Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung festgeschrieben. 

Die Konfirmation und der ihr vorangehende Unterricht diente der Vermittlung und Prüfung zentraler Glaubensinhalte, der Vorbereitung auf die Teilnahme am Abendmahl und sollte die Heranwachsenden aktiv in die Kirchengemeinde einbinden. Sie markierte den Eintritt in das Berufs- und Erwachsenenleben. Dies sind bis heute wichtige Motive der Konfirmation.

Neben der pädagogischen Arbeit mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden zu Glaubensthemen war und ist es ein wichtiges seelsorgerliches Anliegen, ihnen mit christlichen Werten und Glaubenspraktiken Orientierung und Stärkung für ihren Lebensweg mitzugeben. In den Familien wird die Konfirmation als Beginn eines neuen Lebensabschnitts als Familienfest gefeiert.

Inzwischen entscheiden sich Eltern häufig dafür, ihren Kindern die Entscheidung für den christlichen Glauben selbst zu überlassen. Die Taufe kann dann im Rahmen der Vorbereitung auf die Konfirmation vollzogen werden. Ab dem Alter von 14 Jahren gilt die Taufe als Ausdruck der eigenen Entscheidung für den christlichen Glauben, es bedarf dann keiner zusätzlichen Konfirmation. >>Mehr

Links auf Neues, Interessantes

E-Book-Reader Evangelische Kirchengemeinde St. Maria Magdalena in Erlangen-Tennenlohe. Neues und Interessantes aus der evangelischen Welt.

Die KU3-Gruppen

Kanutour Was ist KU3? Es ist der erste Teil zur Konfirmation (der zweite Teil folgt in der 8. Klasse) und findet für die Kinder des evangelischen Religionsunterrichtes in der 3. Klasse statt. Diese sind dazu